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Geräusche Hinterachse bei  Beschleunigung und nervöses Fahrverhalten

Die Senator B und Omega Modelle zeigen ab einer Laufleistung von ca. 150.000 Km teilweise bei starker Beschleunigung, vor allem bei auftretenden Traktionsproblemen, eine Geräuschentwicklung an der Hinterachse. Ein sehr metallisch klingendes Geräusch zeugt von ausgeschlagenen Hinterachslagerbuchsen. Diese ausgeschlagenen Buchsen sind zumeist auch die Ursache von Lastwechselreaktionen beim Gasgeben oder Bremsen. Das Fahrzeug versetzt z.B. beim Schalten unter Last mitunter stark an der Hinterachse und auch Spurrillen werden gerne bei schlechter Wegstrecke "verfolgt". Gerade im Autobahnverkehr mit hoher Geschwindigkeit zeigt sich das betreffende Fahrzeug unsicher und nervös im Fahrverhalten.

Die Ursache für diesen Umstand ist in den ausgeschlagenen Lagerbuchsen zu suchen, tritt hier Spiel auf, dann ist es vorbei mit der Spurtreue des Wagens! Auch können die hinteren Querlenker halt gegen die Karosserie "klopfen", daher die Geräusche.

Die Senator A und Monza Modelle zeigen die Unsitten nicht ganz so stark, auch hier verschleissen die Buchsen, das Fahrverhalten verschlechtert sich aber aufgrund der besseren Vorderachskonstruktion nicht so gravierend wie bei den "labileren" Nachfolgermodellen.

Die Buchsen kosten z.Zeit 38,- EURO pro Stück und haben die OPEL-Nummer 04 02 935   oder GM 1#90250986, im Internet werde die Buchsen so um die 20-25,- Euro das Paar gehandelt.

Und so wird es gemacht:

                                                                

Wir benötigen hierzu eine Grube. Die Buchsen sitzen jeweils unter einer Dreiecksabdeckung an den Querlenkern. Die drei kleineren Schrauben zur seitlichen Befestigung können wir zuerst herausschrauben. SW 15 mm. Den mittleren Bolzen aber noch nicht lösen !

                                                             

Nun stützen wir den Querlenker in der gezeigten Weise ab und können jetzt den Bolzen herausdrehen. Hierzu benötigen wir eine 18 mm Nuss !

                                                      
Jetzt können wir mit z.B. einem starkem Schraubendreher die Buchse heraushebeln. Vorher notieren wir uns aber noch die genaue Einbauposition der alten Buchse, Referenzpunkt ist die hintere Wulst!
Wir säubern die Buchsenaufnahme sorgfältig und entfernen ggf. vorhandenen Zunder in der Auswölbung. Jetzt beide Teile leicht einfetten z.B. mit Silikonfett. Buchse ansetzen und mit geeignetem Werkzeug eintreiben.

                                    

Eine große Rohrzange aus dem Sanitär-Rohrleitungsbau ist ein durchaus passendes Werkzeug!

 

                                                                           Zur Ansicht mal die alte Buchse:

                                    

 

                                                                                Hier eine neue Buchse:

                                                   

 

 

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